Laborzentrifugen – Funktionsweise und Vorteile
Laborzentrifugen arbeiten nach dem Prinzip der Zentrifugalkraft: Flüssigkeiten werden mit hoher Geschwindigkeit rotiert, wodurch sich feste Bestandteile (z. B. Blutzellen) von flüssigen Komponenten (z. B. Plasma oder Serum) trennen.
Das ermöglicht:
- Blutuntersuchungen: Gewinnung von Serum und Plasma zur Bestimmung diagnostischer Parameter
- Urinanalysen: Sedimentuntersuchungen zur Abklärung von Infektionen oder Nierenfunktionsstörungen
- Standarddiagnostik in der Praxis: Schnelle und reproduzierbare Ergebnisse ohne externe Labore
Unsere Geräte zeichnen sich durch kompakte Bauweise, einfache Bedienung und hohe Zuverlässigkeit aus – ideal für die täglichen Anforderungen in der Praxis.
Wofür werden Laborzentrifugen in der Praxis benötigt?
Sie dienen vor allem zur Trennung von Blut in Serum oder Plasma und zur Analyse von Urinsedimenten – wichtige Grundlagen für viele diagnostische Entscheidungen.
Wie viel Probenvolumen können Laborzentrifugen verarbeiten?
Meist können die Tischzentrifugen ein Probenvolumen von bis zu 15 ml aufnehmen.
Benötige ich spezielles Zubehör für unterschiedliche Röhrchengrößen?
Ja, durch den Einsatz von Adaptern oder Rotoreinsätzen können verschiedene Röhrchentypen sicher und effizient verarbeitet werden.
Rotorarten bei Laborzentrifugen: Winkelrotor vs. Ausschwingrotor
Ein wesentlicher Unterschied bei Laborzentrifugen liegt in der Art des Rotors:
Winkelrotor
- Bei diesem Rotor sind die Probengefäße während der Zentrifugation in einem festen Winkel (meist 25–45°) geneigt.
- Vorteile: Besonders schnell, hohe Zentrifugalkräfte, kurze Laufzeiten.
- Einsatzgebiete: Ideal für Standardblutuntersuchungen in Arztpraxen, wenn Plasma oder Serum schnell benötigt wird.
Ausschwingrotor
- Hier hängen die Probengefäße senkrecht und schwenken während des Laufens in die Waagerechte.
- Vorteile: Sehr klare und gleichmäßige Trennschichten zwischen festen und flüssigen Bestandteilen.
- Einsatzgebiete: Besonders nützlich bei Urinuntersuchungen oder wenn eine saubere Schichtentrennung erforderlich ist.
- Wenn empfindliche Proben verarbeitet werden sollen empfiehlt sich der Einsatz eines Ausschwingrotors, da dieser eine schonenderes Zentrifugieren ermöglicht
Damit haben Praxen die Möglichkeit, je nach Untersuchungszweck das passende Rotorsystem einzusetzen.
Zubehör für Ihre Laborzentrifuge
Neben den eigentlichen Zentrifugen bieten wir auch passendes Zubehör an wie z.B. Zentrifugenröhrchen, Lamellenstopfen und Reagenzglasständer, damit Sie Ihr Gerät optimal nutzen können.
Ihre Vorteile bei uns
- Hochwertige Laborzentrifugen für den Praxisalltag
- Passendes Zubehör für maximale Flexibilität
- Einfache Bedienung und zuverlässige Ergebnisse
- Schnelle Lieferung und attraktive Konditionen
- Kauf auf Rechnung